Media Monday #334 oder die Philosophie des Spoilerns und Bingewatchens

Neu dabei? Hier geht es zu den Regeln.

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1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen ich viele Vermutungen anstelle und wo die Enttäuschungen dann leider immer am höchsten sind.

2. Und trotzdem ist es das Schönste, wenn man ein bisschen rumspinnen kann, welcher Schauspieler für welche Rolle am besten geeignet wäre. Und ich denke, wir sind uns seit dieser Woche alle einig, dass Lupita Nyong’o in der kommenden Netflix-Serie die Rolle des Jesus‘ übernehmen wird – sie bringt die besten Voraussetzungen mit.

3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn ich inhaltlich bei einen Film, auf den ich mich wirklich freue, gespoilert werde.

4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass gar nicht das Was, sondern das Wie entscheidend ist – weshalb ich Spoiler ein kleines bisschen mehr verzeihen kann.

5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, frage ich mich schon, ob die sich durch das zahlreiche Bingewatchen nicht die Freude an der Entwicklung einer Story nehmen.

6. Dann doch lieber noch einmal durchatmen, rausgehen und eine Pause beim Schauen machen – dann kann man gleich wieder viel mehr genießen.

7. Zuletzt habe ich „Alias Grace“ gebingewatcht und das war anstrengend, weil ich das mit dem rausgehen und Pause machen vergessen habe 😉

 

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