Fatih Akin – 5 Fakten über den preisgekrönten Fimemacher

Fatih Akin, geboren 1973 in Hamburg, ist Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. International bekannt wurde er mit seinem Film „Gegen die Wand“. Dafür wurde er 2004 mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Aktuell darf er sich mit seinem Film „Aus dem Nichts“ Hoffnungen auf eine Oscar-Nominierungen machen. Was ihr sonst über den türkisch-stämmigen Regisseur wissen solltet, erfahrt ihr in den folgenden 5 Fakten.

1. Die Anfänge

Von 1994 bis 2000 studierte Akin Visuelle Kommunikation an der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK). Nach zwei Kurzfilmen debütierte er als Spielfilmregisseur mit „Kurz und schmerzlos„, einem Kriminalfilm über den epd-Film schrieb:

All die verschiedenen kulturellen Einflüsse und Traditionen sind spürbar in Akins Spielfilm-Debüt. Doch sie werden nicht plakativ in den Vordergrund gedrängt wie sonst in deutschen Filmen. Akin erzählt geradlinig eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und Verrat. Er ist dabei mehr interessiert an Charakteren, denen er allen ein gewisses Maß an Zuneigung entgegenbringt als an formalen Spielereien. Der visuelle Stil ist zurückhaltend: von der Heiligkeit des Hochzeitsfests führt der Weg der drei Buddies allmählich ins Dunkel von Sackgassen und Hinterhöfen ohne Ausweg.

2. Nicht nur Spielfilme

Der rote Faden, der sich durch seine Werke zieht, ist die Frage nach eigener und fremder Kultur. Nicht nur in Spielfilmen leistet er einen Beitrag zur Völkerverständigung. In seinem musikalischem Dokumentarfilm „Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul“ schickt er den Berliner Musiker Alexander Hacke durch die türkische Metropole, wo ihm Straßenmusiker und Megastars musikalisch inspirieren.

3. Die „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie und der große Flop

„Gegen die Wand“ (2004) war sein großer Durchbruch und nur der Beginn einer Trilogie zum Thema „Liebe, Tod und Teufel“. Auch der 2. Teil der Reihe „Auf der anderen Seite“ (2007) war ein großer Erfolg und wurde u.a. in Cannes für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Doch „The Cut“ (2014), der 3. Teil der Reihe, war nicht nur sein teuersten Filmprojekt (15 Millionen Euro Produktionskosten), sondern auch der größte Flop seiner Karriere. Sowohl Kritiker als auch Zuschauer konnten nicht überzeugt werden.

4. Fatih Akin und Marius Müller-Westernhagen

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Persönlichkeiten nicht viel gemeinsam zu haben. Doch was den Filmemacher Fatih Akin mit dem Musiker Marius Müller-Westernhagen verbindet ist ein ganz besonderes Projekt: Im Juli 2016 drehten die Beiden in der Berliner Volksbühne ein MTV Unplugged. Kann sich hören und sehen lassen, oder nicht?

 

5. Oscar bekommen oder Oscar verleihen?

Mit seinem aktuellen Werk „Aus dem Nichts“ hat er – wie bereits erwähnt – gute Chancen einen Oscar zu bekommen. Doch wusstet ihr, dass Akin seit 2017 auch Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist? Und dass er damit bei der Vergabe der Oscars ein Mitspracherecht hat? Beides ist auf jeden Fall eine grandiose Auszeichnung für sein Wirken. Und ich drücke die Daumen für einen Oscar-Gewinn!

 

Mehr über meine Lieblingswerke von Fatih Akin findet ihr in der Timeline

 

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