Falling Skies – Warum ich was gucke, das sonst keiner guckt

Ihr Serienjunkies da draußen kennt das ja sicher: Auf der einen Seite gibt es die ganzen Serien, die jeder guckt und über die das ganze Internet redet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch diese eine Serie (oder 4 bis 20 Serien), die gefühlt nur ihr alleine guckt – was natürlich überhaupt nicht gerechtfertigt ist. In meinem Fall verleiteten mich die Regentage und ein Probeabo bei Netflix zu einer Serie, die ich zwar schon immer geliebt, aber lange Zeit vergessen hatte: Falling Skies.

Die Serie

Falling SkiesFalling Skies lief zwischen 2011 und 2015. In Deutschland zunächst auf einem guten Sendeplatz um 20 Uhr 15 auf ProSieben. Nach der ersten Staffel ging es aber recht schnell ins hinterste Schlupfloch der Sendeplätze und irgendwann lief die Serie auf ProSieben Maxx zu irgendeiner Uhrzeit.

Inhaltlich setzt die Serie 6 Monate nach einer Alien-Invasion auf der Erde ein. Die Zivilbevölkerung wird von den Militärs auf ihrer Flucht geführt. Im Mittelpunkt stehen der Geschichts-Professor Tom Mason (gespielt von Noah Wyle) und seine drei Söhne (plus jeweilige Liebschaften).

Ausführender Produzent der Serie war Steven Spielberg und Fun Fact am Rande: Der Drohlaut, den die Skitters (so wird eine bestimmte Art der Aliens genannt) hören lassen, ist der gleiche Laut, den auch die Velociraptoren im Film Jurassic Park von sich geben.

Die Guten und die Bösen

Noah Wyle kennen wir aus dem „Emergency Room“ (1994-2005, 2009). Und mal ehrlich: Wir haben die Serie doch alle nur wegen Dr. Carter geguckt? Naja, schweifen wir nicht ab. Noah Wyle verkörpert einen absoluten moralischen Gutmenschen, was echt nerven kann, aber irgendwie auch in Ordnung geht, weil es genug andere Charaktere gibt, die zwischen den Seiten schwanken.

Und das ist auch das große Plus der Serie: Ist gibt nicht klar „Gut“ und „Böse“. Unter den Menschen gibt es gute Böse sowie böse Böse und auch unter den Aliens sind nicht alle gleich böse. Das Verwischen dieser Grenzen sorgt dafür, dass es über vier Staffel nicht langweilig wird – und natürlich eine gute Portion Action. Auf jeden Fall steht die Handlung (anders als die Figuren-Entwicklung) nie still – und deshalb ist das Potenzial zum Bingewatchen schon extrem hoch.

Worauf man hätte verzichten können? Auf Hybrid-Wesen. Aber das ist vielleicht nur eine persönliche Abneigung. Ich kam schon bei „Jurassic World“ und „Underworld“ nicht damit klar. Aber genauso wie unnötige Psychopathen, die die Handlung strecken, kommen Hybride v.a. in der letzten Staffel vor – und eine Serie gut zu Ende zu bringen ist nun mal grundsätzlich nicht leicht. Also will ich diese Mängel mal nicht als Vorwurf formulieren…

Und jetzt?

Netflix anschmeißen und selbst ein Bild von „Falling Skies“ machen! (Auch wenn es altmodisch ist, weil es gerade diesen Zombie-Trend gibt. Aliens scheinen so 90iger. Aber ich finde: Krieg mit Aliens ist so viel spannender als Flucht vor Zombies!!)

 

Nicht die passende Serie für euch? Wie wäre es dann vielleicht mit „Orphan Black„?

One Reply to “Falling Skies – Warum ich was gucke, das sonst keiner guckt”

  1. Hab ich auch gesehen. Bis zum bitteren Ende. Die Serie ist aber schon ziemlich durchschaubar und glänzt mit diversen Plotlöchern und typischen Handlungssträngen. Aber so zum nebenbei schauen war die doch ganz brauchbar. 😉

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