Ein bisschen mehr Herz

von Enno Bunger

Wenn man mal so betrachtet

und sich die Menschen ansieht,

wie sie sich selbst verachten,

was für Mienen sie zieh’n,

wovon sind sie so  müde,

was nimmt sie so aus,

warum seh’n sie so trübe und unglüchlich aus?

Wo sind die guten Gedanken,

die Hoffnung auf mehr,

warum machen wir uns unser Leben so schwer?

Ist es wirklich unmöglich,

sich selbst zu lieben,

ist es wirklich nötig, sich selbst zu verbiegen?

Auch mitten im Frühling siehst du nur den Herbst.

Alles, was du bräuchtest: ein bisschen mehr Herz,

ein bisschen mehr Herz.

Ein bisschen mehr Herz.

Das Leben ist ein Geschenk,

komm, pack es ein und aus,

warum probierst du nicht täglich

was völlig Neues aus?

Wieder Kind sein zu drüfen,

über Schatten zu springen,

ein paar Bäume umarmen,

tanzen, lachen und singen.

Verlier nicht die Hoffnung,

bitte gib dich nicht auf!

Hör nicht auf zu tanzen,

halt den Himmel nicht auf.

Erfüll deine Träume,

musst du durch dick und dünn,

über Stacheldratzäune,

durch Wellen und Wind.

Alles, was wir bräuchten: nur ein bisschen mehr Herz.

Alles, was wir bräuchten: nur ein bisschen mehr Herz.

Alles, was wir bräuchten: nur ein bisschen mehr Herz.

Alles, was wir bräuchten: nur ein bisschen mehr Herz.

Ein bisschen mehr Herz.

Gefunden im neuen Buch von Thorsten Havener („Denk doch, was du willst“)

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